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Die Jugendgruppe in Frankreich über Ostern 2003

von den Teilnehmern

Freitag 16:30

Nach einem langen Arbeitstag incl. Messebesuch bin ich nun endlich zu Hause. Schnell noch einen Kaffee und ein Stück Kuchen. Danach muss noch das Auto gepackt werden; all die in Voraus beschafften Lebensmittel, das allgemeine Klettermaterial und auch noch meine eigenen 3-Sachen – ganz schön viel. Der Kofferraum meines “Kleinwagens” ist bereits fast zur Hälfte voll.

Allmählich kommt bei mir Zweifel auf, ob alles passt. Zum Glück haben wir ja noch die Dachbox von Martins Eltern. Prima – noch ein wenig Zeit. Also noch mal duschen und noch einen Kaffee. Allmählich bekomme ich Schmetterlinge im Bauch. Jetzt noch 1/2 Stündchen die Füße hochlegen.

ca. 19:00

Susan, Irina und Georg abholen. Das Auto ist jetzt bereits fast voll. Die Zweifel, ob das Packvolumen ins Auto passt, wachsen – schließlich muss ich ja noch Gepäck aus dem zweitem Wagen übernehmen.

ca. 20:00

Ankunft am Treffpunkt. Ich bin natürlich wieder einmal der letzte. Alle warten bereits. 6 Kinder nebst Eltern und Geschwistern und Thomas sind bereits da. Ein Riesen-Auflauf. Mit einiger Mühe gelingt es tatsächlich, alle und alles zu verstauen. Und nun geht es los. Thomas, der Arme, hat zunächst die größte Einzelstrecke zu fahren – bis Karlsruhe, denn dort steigt Alfred noch dazu. Georg und ich haben es da besser, können wir uns doch von Anfang an alle paar Stunden abwechseln.

War das Wetter bei Abfahrt in Hannover noch durchwachsen, verschlechterte es sich zusehends je weiter wir gen Süden voran kamen. Kurz hinter der französischen Grenze fing es dann richtig an zu regnen. Das kann doch wohl nicht wahr sein – Schlechtwetter beim Klettern und Zelten können wir echt nicht gebrauchen. Meine Hoffnung liegt beim Mistral, der erfahrungsgemäß die Wolken im Rhone-Tal vertreibt. Und tatsächlich – im Morgengrauen passieren wir Lyon und tatsächlich ist das Wolkenband wie abgeschnitten. Meine Stimmung steigt. Ab jetzt heißt der Kurs “Süd”!

Samstag ca. 8:00

Georg und ich schalten unsere “Handys”, wie mit der anderen Fahrgemeinschaft besprochen, auf Empfang (ca. 9:00). Zwischen Orange und Avignon erreicht uns Martin und teilt uns mit, dass sie soeben angekommen sind. Wir werden wohl noch 90 Minuten brauchen (ca. 10:30). Endlich Ankunft auf dem Zeltplatz, aber wo sind die anderen? Keiner kann den Wagen von Thomas finden, obwohl dieser ja recht auffällig ist. In der zweiten Platzrunde finden wir dann ein Zelt, das ich Thomas zuschreibe. Und tatsächlich – der Eigentümer liegt im selbigen und schläft. Wo sind die anderen? Wir lassen Thomas zunächst weiter schlafen und bauen schon mal unsere Zelte auf.

Dorfbummel in Les Beaux de Provence

ca. 11:00

Ein bekanntes Motorengeräusch läßt mich aufmerken. Alfred kommt mit dem Auto von Thomas um die Ecke – er war nur mal schnell zusammen mit den Kindern einkaufen. Wir sind komplett – der Urlaub kann beginnen.

ca. 12:00

Das Lager steht, ein kleiner Imbiss und ab geht es in den Ort und zu den Felsen.
Nun habe ich aber genug geschrieben. Für den Rest der Woche haben die Teilnehmer ein kleines Tagebuch geschrieben …
(Heiko)

Die Woche bis Ostersonntag

Als wir angekommen sind, haben wir die Zelte aufgebaut und sind einkaufen gefahren. Bei dem Klettern an den Felsen hatten wir viel Spaß. Zum Abendessen gab es Nudeln.
(Samstag, 12.04.03, Flori)

Heute Morgen nach dem Frühstück sind wir an die Felsen gegangen. Dort hatten wir viel Spaß. Später ist Heiko mit einigen von uns, wo ich auch dabei war zum Fluss gegangen um zu baden. Das Wasser war ziemlich kalt. Zum Abendbrot gab es Reis.
(Sonntag, 13.04.03, Friedrich)

Nachdem wir gefrühstückt und eingekauft hatten, machten wir uns auf den Weg zu den Felsen. Dort entdeckten wir eine kleine Schlange in Tobis Materialbeutel, die Thomas (lebend) im Gebüsch entsorgte. Anschließend entfernten sich Heiko, Martin und Tobi von den anderen und unternahmen eine 3-Seillängen-Tour. Währenddessen beschäftigte sich der Rest mit 5 kurzen Touren. Als Heiko und seine beiden Schützlinge nach 3 Stunden wieder festen Boden unter den Füßen spürten, kletterten Thomas, Paul und Flori die selbe Tour. Danach übten wir an leichten Touren das Vorsteigen. Für den Rückweg hatten wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Die zweite und letzte Gruppe stellte total erfreut fest, dass das Tor (zum Hintereingang des Campingplatzes) abgeschlossen war. Nun wichen wir auf einen kleinen Trampelpfad aus und dieser endete wiederum am Zaun des Campingplatzes. Also kletterten wir über den Zaun und liefen so schnell wie möglich zu den Zelten, um so schnell wie möglich die Ravioli und den Salat zu verspeisen.
(Montag, 14.04.03, Irina)

Die Wiese am Klettergarten

Heute waren am Pont du Gard. Nachdem wir sie besichtigt hatten, gingen wir noch zu einem Souvenirshop. Dann sind wir nach Fontvielle gefahren. Dort sind wir dann noch ein bisschen geklettert. Heute Abend gab es Würstchen.
(Dienstag, 15.04.03, Martin)

Als wir heute uns an der Kletterwand ausgepowert hatten, gingen einige von uns in den kühlen Bergfluss und sind von den Klippen gesprungen. Der Rest ist dann Abends den Pool (auf dem Campingplatz) testen gegangen. Nach den Nudeln als Abendessen, haben wir noch ein Lagerfeuer unten am Fluss gemacht.
(Mittwoch, 16.04.03, Paul)

Nachdem wir gefrühstückt hatten, sind wir nach Les Beaux de Provence gefahren. Dort gab es eine große Burg, die wir besichtigten. Nach ca. 2 Stunden fuhren wir weiter (zum Klettern) nach Mouries, wo wir bis zur Dämmerung blieben. Als wir wieder auf dem Campingplatz waren duschten einige von uns. Heute Abend gab es Serbische Bohnensuppe mit Würstchen.
(Donnerstag, 17.04.03, Sonja)

Als wir gefrühstückt hatten, gingen wir wie üblich zu den Felsen unten am Fluss. Dort quakten die Frösche so laut, dass es kaum zu überhören war. Als wir alle etwas geklettert waren, ging ungefähr die Hälfte unten zum Fluss, wo wir Frösche, Schlangen und andere Wassertiere sahen. Nachdem wir den Fluss etwas erforscht hatten, schwammen wir zum gegenüber liegenden Ufer und sprangen ein paar mal von einem Felsen ins kalte Wasser. Zum Abendessen gab es Zwiebeleintopf mit Kartoffelpüree.
(Freitag, 18.04.03, Susann)

Heute sind wir ganz früh aufgestanden, denn alle sind zusammen einkaufen gefahren. Gleich im Anschluss fuhren wir zum Klettern nach Seynes weiter. Als unsere Gruppe angekommen war gab es erst einmal einen langen Fußmarsch zum Felsen (ca. 15 min.). Oben angekommen gab es vereinzelten Schauer. Nach einiger Zeit fuhren wir wieder zum Zeltplatz. Am Abend gab es Reis und Gemüse.
(Samstag, 19.04.03, Tobias)

Gruppenbild

Zum Ende jetzt noch einmal ein paar Worte der Erwachsenen. Am letzten Tag wurden wir noch einmal voll gefordert. Es regnete fast den ganzen Tag und so war es nicht leicht, ein Programm zu erstellen. Wir fuhren dann nach Russan, wo wir uns in die große Grotte abseilten und dort unten bei einem Lagerfeuer auf Wetterbesserung warteten. Die traf zum Abend hin auch glücklicherweise ein.

Abschließend kann man nur sagen: ES WAR SUPER! NÄCHSTES JAHR GEHT'S WIEDER LOS.
(Sonntag, 20.04.03, Thomas)

“Da will ich jetzt auch noch sagen, dass wir eine supercoole Truppe waren – ECHT HAMMER!"
(Abends in der Campingbar, als die Kids in den Zelten waren, sprach Georg aus, was alle dachten.)

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