Im Watt
Strandhütte auf Stelzen

[zurück]

Ein Wochenende in St. Peter-Ording

Alfred würde es schon Tradition nennen: im Winter reist die Kletter- und Hochtourengruppe an die Nordsee. Diesmal keine Insel, aber St. Peter-Ording liegt wenigstens auf einer Halbinsel, Eiderstedt. Das Ferienhaus bot uns elf Erwachsenen und 3 Kindern viel Platz, nur zum Essen mussten wir sehr eng zusammenrücken, so klappte aber auch der Austausch mitgebrachter Frühstückszutaten besser.

Das Wetter war nicht ganz wie gebucht, die versprochene Sonne zeigte sich auch den Verlängerern bis Montag nicht. Dafür zauberte der Nebel am Sonnabend ein wunderbares Kristallgemälde in die nebeligen Dünen. Kalt war es, also haben wir uns am Sonnabend in die Dünentherme begeben und im Meerwasserwellenbad, im wohlig warmen Aussenbecken, im Whirlpool und in der Sauna mit Erlebnisaufguss die Wärmeakkus neu geladen. Nach dem Abendessen hat Thomas uns mit Feuerzangenbowle eingeheizt und gänzlich unerschrocken den Geist aus der Flasche gelockt.

Am Sonntag sind wir zwar noch gemeinsam über den Deich gezogen, haben uns dann aber in drei Gruppen geteilt: während die einen in den Hoppelpoppel Park abbogen, eine Sahnetortenfraktion Richtung Dorf schlenderte, strebte die Harte Truppe gen Nordsee, um die endlosen Weiten des Watts zu durchkreuzen. Gut durchlüftet waren letztgenannte natürlich als erste wieder in der Unterkunft.

Nach dem Abendessen haben wir die fünf HeimfahreInnen im Dorf verabschiedet und noch eine Fackelwanderung über den Deich gemacht. Da hielt es Ronja nicht mehr in ihrem Kinderwagen, so aufgedreht brauchte es, bis sie ins Bett fand. Am Montag mussten wir das Haus nicht schon vormittags räumen, also liessen wir es gemütlich angehen, kamen auch noch zu einem Strandgang und fuhren spät nachmittags wieder nach Hannover.

Eigentlich eine schöne Tradition.

[nach oben]

Valid HTML 4.01!